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Systemvorstellung Roediger Vacuum

Wie präsentiert man ein komplexes technisches System so, dass seine Funktionen auch ohne große Erklärungen verständlich werden? Für Roediger Vacuum haben wir zur InnoTrans 2026 einen hochwertigen Produktfilm über das neue System für Absaugstationen im Umfeld der Deutschen Bahn produziert. Die Kombination aus realen Filmaufnahmen, Drohnenperspektiven und detaillierten 3D-Animationen macht technische Zusammenhänge sichtbar und setzt das System filmisch in Szene.

Kunde

Roediger Vacuum GmbH

Leistungen

Konzeption, Videoproduktion, Drohnenaufnahmen, 3D-Animation

Software

DaVinci Resolve

Zeitraum

2026
Ausgangslage

Die Herausforderung.

Für die Präsentation seines neuen Systems auf der internationalen Fachmesse InnoTrans benötigte Roediger Vacuum einen Film, der die wichtigsten Funktionen und Besonderheiten der Technologie anschaulich vermittelt. Die Herausforderung bestand darin, komplexe technische Informationen in eine visuell verständliche Form zu bringen. Da der Film für den internationalen Messeeinsatz vorgesehen war, musste die Geschichte auch ohne gesprochenen Text und unabhängig von der jeweiligen Sprache funktionieren. Gleichzeitig sollte die Produktion Aufmerksamkeit erzeugen, ohne auf hektische Schnitte oder überladene Animationen zu setzen. Gefragt war eine hochwertige, ruhige Bildsprache, die dem Zuschauer genügend Zeit gibt, technische Abläufe zu erfassen. Auch die Dreharbeiten selbst erforderten eine sorgfältige Vorbereitung. Da das System auf dem Gelände der Deutschen Bahn gefilmt wurde, mussten Drehgenehmigungen, Sicherheitsanforderungen und der geplante Drohneneinsatz im Vorfeld abgestimmt werden.
Lösung

Unser Ansatz.

Unser Ansatz war es, die reale Anwendung des Systems mit den visuellen Möglichkeiten moderner 3D-Technologie zu verbinden. Während klassische Filmaufnahmen das Produkt in seiner tatsächlichen Einsatzumgebung zeigen, ermöglichen eigens entwickelte 3D-Animationen einen Blick auf technische Details, die von außen nicht sichtbar sind. Auf Grundlage eines gemeinsam abgestimmten Konzepts entwickelten wir eine filmische Erzählweise, die bewusst ohne gesprochene Erklärungen funktioniert. Durch gezielte Bildauswahl, ruhige Kamerabewegungen und dezente Informationseinblendungen werden die wichtigsten Funktionen schrittweise vermittelt. Für die digitalen Sequenzen modellierten und animierten wir die benötigten Inhalte in Blender. In der Postproduktion führten wir Realfilm, Drohnenaufnahmen und 3D-Visualisierungen zu einem einheitlichen Gesamtfilm zusammen. So entstand eine hochwertige Systemvorstellung, die technische Verständlichkeit mit einer modernen, cinematischen Bildsprache verbindet und sich besonders für den internationalen Messeeinsatz eignet.

Technik zeigen, die sonst verborgen bleibt

Bei technischen Systemen spielt sich ein großer Teil der entscheidenden Prozesse im Inneren ab. Genau hier stoßen klassische Filmaufnahmen häufig an ihre Grenzen. Durch den gezielten Einsatz von 3D-Visualisierungen konnten wir auch solche Bereiche und Funktionen darstellen, die sich mit einer realen Kamera nur schwer oder gar nicht erfassen lassen. In Blender entwickelten wir dafür digitale Darstellungen, die das reale Filmmaterial ergänzen und technische Zusammenhänge anschaulich erklären. Die Animationen übernehmen dabei eine wichtige Rolle innerhalb der filmischen Erzählung. Sie machen das System verständlicher, schaffen zusätzliche Perspektiven und ermöglichen es, bestimmte Funktionen gezielt hervorzuheben. So verbindet der Film eine authentische Produktpräsentation mit digitalen Einblicken in die dahinterstehende Technik.

Ein Produktfilm, der auch ohne Ton funktioniert

Eine der zentralen Anforderungen war die internationale Verständlichkeit des Films. Gerade auf einer Messe wie der InnoTrans treffen Menschen aus unterschiedlichen Ländern aufeinander, während auf den Ausstellungsflächen häufig eine hohe Geräuschkulisse herrscht. Deshalb haben wir die gesamte Produktion so konzipiert, dass die wesentlichen Informationen auch ohne Ton vermittelt werden können. Statt auf Interviews oder einen erklärenden Sprechertext zu setzen, führen die Bilder selbst durch die Geschichte. Dezente Texteinblendungen unterstützen die Orientierung und heben wichtige technische Merkmale hervor. Auch der Schnitt folgt diesem Ansatz: Die einzelnen Aufnahmen erhalten bewusst genügend Raum, damit der Zuschauer die dargestellten Funktionen erfassen kann. Das Ergebnis ist eine visuelle Kommunikation, die unabhängig von einer gesprochenen Sprache funktioniert und dennoch informativ und abwechslungsreich bleibt.

Dreharbeiten unter besonderen Bedingungen

Die Dreharbeiten auf dem Gelände der Deutschen Bahn stellten besondere organisatorische und sicherheitstechnische Anforderungen an die Produktion. Neben der allgemeinen Drehgenehmigung mussten auch die geltenden Sicherheitsvorgaben sowie die Freigabe für den Drohneneinsatz berücksichtigt werden. In enger Abstimmung mit den beteiligten Ansprechpartnern bereiteten wir die Aufnahmen entsprechend vor, um das System innerhalb seiner realen Einsatzumgebung filmen zu können. Vor Ort kombinierten wir klassische Kameraaufnahmen mit Luftbildern, um sowohl technische Details als auch die räumlichen Zusammenhänge der Anlage darzustellen. Die unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen einen umfassenden Eindruck des Systems und bilden gleichzeitig die Grundlage für eine abwechslungsreiche filmische Inszenierung.

Vom Konzept bis zum fertigen Messefilm

Für eine überzeugende Produktpräsentation müssen technische Informationen und visuelle Gestaltung von Anfang an zusammengedacht werden. Deshalb begann die Produktion bereits mit der Entwicklung eines Konzepts, das die wichtigsten Inhalte, Perspektiven und Abläufe des Films festlegte. Auf dieser Grundlage organisierten wir die Dreharbeiten, produzierten die benötigten Realaufnahmen und entwickelten parallel die ergänzenden 3D-Visualisierungen. In der anschließenden Postproduktion wurden sämtliche Elemente zusammengeführt. Schnitt, Bildgestaltung und grafische Einblendungen wurden so aufeinander abgestimmt, dass ein einheitlicher visueller Eindruck entsteht. Das Zusammenspiel aus realer Anwendung, digitaler Modellierung und filmischer Gestaltung macht den technischen Charakter des Produkts sichtbar, ohne dabei auf eine hochwertige Inszenierung zu verzichten.

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